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Ballaststoffe

Die Hauptsache ist viel Volumen – die Ballaststoffe

Obst und Gemuese enthalten viele BallaststoffeDie Ballaststoffe – Sie kommen ausschließlich in den pflanzlichen Lebensmitteln vor und sind genau gesagt, das Stützskelett von Gemüse, Obst & Co, denn sie bestehen unter anderem aus Pektin oder Zellulose.

Unentbehrlich für die Gesundheit

Die Ballaststoffe gehören zu den wichtigen Nährstoffen und wirken wie eine Art „Füllmaterial“ in unserem Verdauungstrakt und sorgen so für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, sowie für eine gute Verdauung. Sie quellen im Darm auf und sorgen dafür, dass der Körper entgiftet wird, indem sie die Schadstoffe binden und dann abtransportieren. Eine Studie hat bewiesen, dass Ballaststoffe, wenn sie in Kombination mit den Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Vitalstoffen auftreten, zum Einen den Cholesterinspiegel senken können und zum Anderen auch den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Das hat dann zur Folge, dass eine Vielzahl von Erkrankungen, wie beispielsweise Typ II Diabetes, Herzinfarkt, Arteriosklerose oder Krebserkrankungen entgegengewirkt werden kann. Des Weiteren verhindern sie Übergewicht und helfen dabei Gewicht zu reduzieren, zumal sie auch die Heißhungerattacken verhindern.

Auf Ballast bauen

Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Beeren, Bananen, Kiwis, Pflaumen, Birnen, Äpfel, Zitrusfrüchte und Kirschen besitzen einen besonders hohen Gehalt an Ballaststoffen. Aber auch Karotten, Kartoffeln, Lauch, Rote Beete und Kohl, wobei gerade in der Schale viele Ballaststoffe sitzen. Darum sollte man Obst und Gemüse nicht schälen, sondern nur waschen. Die Weißmehlprodukte und die Sonntagsbrötchen enthalten so gut wie keine Ballaststoffe, denn diese „verstecken“ sich in den Randschichten des Getreides und gehen durch das Ausmehlen verloren.

Das Leben leichter machen durch Ballast 5-mal am Tag

Der durchschnittliche Verbrauch pro Kopf an Ballaststoffen liegt höchsten bei ca. 19 g täglich. Eine Menge von 25 – 30 g pro Tag ist jedoch empfehlenswert. Hier sollte die Hälfte bestenfalls aus Getreide stammen und die andere dann aus Gemüse, Obst, Kartoffeln und Hülsenfrüchten. Das heißt, man sollte täglich 2 Portionen Obst von 250 g und drei Portionen Gemüse von 400g täglich zu sich nehmen.

Niemals das Trinken vergessen!


Steigt man auf Vollkornprodukte um, tauscht die Cornflakes gegen Müsli und das Weißbrot gegen Vollkornbrot, dann ist es wichtig, dass man darauf achtet, dass  ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird. Der Grund: Ballaststoffe benötigen viel Flüssigkeit, die sie an sich binden. Empfehlenswert sind mindestens 2 Liter pro Tag und der Darm wird es Ihnen danken!

So machen Sie Ihr Kind fit

So machen Sie Ihr Kind fit

Damit das übergewichtige Kind fit wird, geht es erstmal nicht darum, das Gewicht zu reduzieren und auch Schlankeits-kuren, Diäten und Verbote sind absolut ungeeignet. Hier denken wir nicht nur an den berühmten Jo-Jo-Effekt, der sich nach einer Diät oftmals einstellt.  Sondern man muss wissen, das Diäten und Essverbote die im Kindesalter erfolgen, oftmals den Einstieg in eine Essstörung bedeuten kann, wie Magersucht oder Bulimie.

Wer auf eigene Faust eine Diät durchführt, hat noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen, denn Kinder sind im Wachstum und so riskiert man Mangelzustände, da der Körper mit bestimmten und sehr wichtigen Nährstoffen nicht mehr ausreichend versorgt wird.

Nur als Beispiel: Kalzium – in jungen Jahren wird ein Speicher angelegt und aus diesem Speicher versorgt sich der erwachsene Körper später. Ist das Depot jedoch nicht ausreichend gefüllt, dann besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Knochen im Alter brüchig werden und man an Osteoporose leidet. Erst wenn das Kind an einem Übergewicht von 10 kg oder mehr leidet, ist eine Diät anzuraten, das allerdings nur unter Anleitung eines Arztes und mit einer stetigen medizinischen Kontrolle.

Die Ernährung ist das A & O

Oftmals reicht es schon, wenn die Kinder und Jugendlichen ihr Essverhalten ändern, denn dann purzeln die Pfunde wie von selbst. Doch warum das so ist, da scheiden sich noch die Geister.

Denn jahrelang wurde ausgesagt „Fett macht fett!“ Und heute sagen amerikanische Wissenschaftler aus, dass diese These längst überholt ist. Heute werden die Kohlenhydrate für das Übergewicht verantwortlich gemacht, wie schon einst der Diät Guru Robert Atkins. So wird gefordert, dass der Verzehr von Kartoffeln, Nudeln & Co heruntergefahren wird und an Stelle diese eher auf Eiweiss- und fettreiche Lebensmittel zurückgegriffen werden soll, damit eine Gewichtsreduktion erfolgt.

Dem Kind ein Vorbild sein

Doch eine Ernährungsumstellung und ist sie noch so klein, kann nur funktionieren, wenn Sie, liebe Eltern mit gutem Beispiel vorangehen. Denn die Kinder erben nicht nur die Veranlagung Fett einzulagern, sondern sie übernehmen auch die „schlechten“ Essgewohnheiten. Denn wenn Sie als Eltern sich abends mit Knabberzeug, Bier und anderen Süßigkeiten vor dem Fernseher gemütlich machen, sehen die Kinder nur recht schwer ein, warum sie auf Süßes verzichten sollen. Dasselbe gilt für Fastfood und Fertiggerichte aus der Mikrowelle. So lernen Kinder nie den bewussten Umgang mit Essen.

Besser ist es zusammen einkaufen und kochen

Alles beginnt schon beim Einkaufen. So wird empfohlen, dass die Kinder mitentscheiden und die Produkte vergleichen. So lernen Kinder sehr schnell bei Schokolade, Käse und Wurst auf den Fettgehalt zu achten und auch die Inhaltsstoffe wie künstliche Aromen und Konservierungsstoffe zu erkennen und zu vermeiden.

Durch dieses gemeinsame Einkaufen entwickeln die Kinder das Gespür für die richtigen und falschen Lebensmittel und beginnen von selbst das Gesunde einzukaufen. Zudem können sie auch selbst die Karotten, Kohlrabi und Broccoli in die Tüte verpacken und lassen sich so eher überreden, auch dieses zu essen, als wenn ihnen nur eine grüne Masse auf den Teller vorgesetzt wird, die aufgetaut und warm gemacht wurde.

Sie werden staunen, denn die meisten Kinder kochen gern oder helfen gern dabei. Das ist ein Vorteil, denn wenn sie selbst das Gemüse waschen, putzen, schneiden und kochen, schmeckt es doch gleich viel besser, als wenn es nur zubereitet vorgesetzt wird.


Link-Tipps, wo übergewichtigen Kindern geholfen wird.

www.powerkids.de
www.fke-do.de