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Vitamine

Der sensible Alleskönner – die Vitamine

Obst enthält viele VitamineNehmen wir nicht täglich eine ordentliche Portion gesunder Vitamine zu uns, dann wäre die Folge, dass wir uns schlapp und ausgepowert fühlen. Genau gesagt, die Vitamine sind lebenswichtig. Wenn sie fehlen, dann drohen im allerschlimmsten Fall chronische Müdigkeit, schlechte Infektabwehr, psychische Probleme, wie Depressionen oder Schlafstörungen.

Absolut losgelöst

Bis auf wenige Ausnahmen, kann der Körper die Vitamine nicht selbst herstellen. Zumal Vitamine an sämtlichen Funktionen im Körper beteiligt sind, ist es wichtig, dass wir diese durch die Nahrung aufnehmen. Wichtig ist zu wissen, dass die Vitamine sehr empfindlich sind und sich bei zu langer Lagerung oder bei zu starkem Erhitzen verflüchtigen.

Es gibt insgesamt 13 Vitamine, die in zwei Gruppen eingeteilt werden:

Ernährt sich der Mensch ausgewogen, dann ist sein Körper dazu in der Lage sich eine kleine Reserve an fettlöslichen Vitaminen anzulegen. Somit ist es nicht notwendig dem Körper jeden Tag welche zuzuführen. Dagegen sind die Wasserlöslichen nicht speicherbar, d.h. man sollte darauf achten, dass man diese über frisches Obst, Gemüse, Milch- und Vollkornprodukte jeden Tag zu sich nimmt.

Samthandschuhe für das Sensibelchen „Vitamin“

Sie sollten folgende Punkte unbedingt beachten, damit so viele Vitamine wie möglich in der Nahrung enthalten bleiben:

  1. Immer nur auf Obst und Gemüse zugreifen, das reif ist und über keine braunen Flecken verfügt. Beispiel Broccoli: Verfügt er bereits über gelbe Röschen oder die Blätter des Salats wirken schlapp, dann kann man von einem Vitamingehalt gleich null ausgehen.
  2. Bevor Sie das Gemüse oder Obst zerkleinern, sollten Sie diese erst waschen und niemals im Wasser„einweichen“, denn dadurch werden alle wasserlöslichen Vitamine herausgeschwemmt.
  3. Das Gemüse oder Obst, welches nicht zum Verzehr oder zur Verarbeitung vorgesehen ist, aber bereits geputzt ist, bitte sofort in den Kühlschrank packen, denn Vitamine vertragen weder Luft, Licht noch Wärme.
  4. Sie schonen die Vitamine, indem Sie in wenig Fett oder Wasser garen. Dadurch ist gewährleistet, dass sich nach dem Garen auch noch Vitamine im Gemüse oder Obst befinden.
  5. Es ist nichts Frisches verfügbar? Dann auf die Tiefkühlware zugreifen, denn einer Studie zu folge haben beispielsweise eingefrorene Bohnen auch noch ein Jahr später einen Vitamingehalt von ca. 80%. Dies gilt natürlich mit ähnlichen Werten auch für anderes Gemüse oder Obst.

Kohlenhydrate

Der wichtige Energielieferant: Die Kohlenhydrate

Vollkornbrot ist reich an KohlehydrateDer wichtigste Energielieferant sind die Kohlenhydrate. Sie sind es die den Treibstoff sichern für die Muskel- und Gehirnarbeit. Wenn es sie nicht gäbe, dann würde weder die Nahrungsaufnahme noch die Verdauung funktionieren, so regulieren sie beispielsweise den Eiweiss- und Fettstoffwechsel.

Von einfach über zweifach bis vielfach

Viele sind der Meinung, dass die Kohlenhydrate, die auch Zucker genannt werden, dick machen, doch das stimmt nur bedingt. Denn es kommt darauf an, wie viel man davon zu sich nimmt.

•    Der einfache Zucker (Monosaccharide)
Diesen gibt es als Trauben- und Fruchtzucker und ist vor allem in Honig und Früchten enthalten und wandern sofort nach der Aufnahme in das Blut.

•    Der Zweifachzucker (Disaccharide)
Zu dieser Kategorie gehört vor allem der Haushaltszucker. Der Zweifachzucker hat, genau wie der Einfachzucker, nur einen geringen Nährwert (er schmeckt einfach nur süß) und treibt den Blutzuckerspiegel sehr schnell in die Höhe.

•    Der Vielfachzucker (Polysaccharide)
Diese Zuckerart findet man vorwiegend in allen Vollkornprodukten, wie z. B. Vollkornreis, aber auch in Getreide, Kartoffeln oder Hülsenfrüchten. Die Stärke ist das wichtige Polysaccharid und wird beim Verdauungsprozess von ganz bestimmten Enzymen in Glukosemoleküle gespalten. Die Glukosemoleküle geben nur ganz langsam die Energie ab. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel konstant gehalten und das Sättigungsgefühl hält länger an.

Heißhungerattacke – der Hunger auf Süßes

Wenn das Gefühl etwas Süßes essen zu müssen zur Qual wird und man trotz diverser Süßigkeiten nach einiger Zeit wieder Hunger hat, dann liegt es daran, dass Einfach- und Zweifachzucker sofort vom Blut aufgenommen werden. Dadurch treiben sie den Blutzuckerspiegel sofort nach oben und die Bauchspeicheldrüse produziert dann Insulin in Hochtouren, damit der Zucker weitertransportiert werden kann. Aufgrund der hohen Insulinausschüttung sinkt der Blutzuckerspiegel jedoch wieder sehr schnell ab und das unter das Ausgangsniveau. Das hat zur Folge das sich der Heißhunger sehr schnell wieder meldet. Versucht man diesen Heiß- hunger immer wieder mit Süßigkeiten zu bezwingen, so wird man die Folgen sehr schnell bemerken. Am ehesten auf der Waage, denn der Körper wandelt zu viel Zucker in Fett um.

Machen Kartoffeln dick? Keineswegs!

Die Kartoffeln haben viele Jahre den Ruf des Dickmachers mit sich getragen und inzwischen weiß man, dass, wenn man sich etwas Gutes tun will, Kartoffeln eine gute Alternative sind. Die so unscheinbare Knolle enthält kaum Kalorien, aber dafür eine Menge an komplexen Kohlenhydraten. Diese sind zusammengesetzt aus vielen wertvollen Begleitstoffen wie Mineralien, Schutz- und Wirksubstanzen, Ballaststoffen und Vitaminen. Damit diese aufgeschlossen werden können, sind komplexe Vorgänge im Stoffwechsel nötig. Die Folge ist, man bleibt lange satt und auch die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sind garantiert. Somit ist keine Nascherei von süßen Leckereien zwischendurch mehr notwendig.

Wie viel Zucker darf man essen?


Es wird geraten, dass ca. 50-60% der Nahrung aus Kohlenhydraten bestehen sollte, doch davon höchstens 10% aus den „raffinierten“ Kohlenhydraten stammen sollte. Das ist etwa eine halbe Tafel Schokolade, 12 Butterkekse oder 40 Gummibärchen. Die restlichen Prozente sollten somit aus den Komplexen Kohlenhydraten bestehen, die aus Vollkornprodukten stammen, wie beispielsweise 4-6 Scheiben Brot, 400g Gemüse, Nudeln oder Reis.